Tempelhofer Feld

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Die FluGhafengebäude

Die Flugplätze Johannisthal und Staaken waren "zu weit draussen". Berlin brauchte einen Zentralflughafen. Was lag da näher als das Tempelhofer Feld. Dieses wurde jedoch noch immer überwiegend militärisch genutzt und der Stadt fehlten die Mittel, das Gelände zu erwerben. Schliesslich schaffte es der Stadtbaurat, Dr. Ing. Leonhard Adler die Luftverkehrsgesellschaften Aero Lloyd und Junkers als Finanzpartner zu gewinnen.

Es wurde ein Gebiet von 1.500.000 qm erworben. Es war die Sandscholle der Bauernfeldmark, auch als Kavalleriereitsand bekannt.

1923 - Links: Das erste "Gebäude" des Flughafens Tempelhof war diese Baracke.

 

Rechts: Erste Gebäude auf dem neuen Flughafen

 


 

1924 - 1927 - wurde der Flughafen Tempelhof durch den Architekten Heinrich Kosina ausgebaut. Es entstanden 5 grosse Flugzeughallen, ein Verwaltungs- und Abfertigungsgebäude, Werkstätten und Tankanlagen für bis zu 160.000 l Brennstoff.

23 internationale Linien mit Personenbeförderung und 5 Linien des Post- und Frachtdienstes wurden abgefertigt.

Das Betriebs- und Verwaltungsgebäude mit Abfertigungshalle, Verkaufsständen, Wechselstuben, Auskunftschaltern und einer Pass- und Zollabfertigungsstelle.

 

 

 

 

 

Das Hauptgebäude als Skizze des Architekten Heinrich Kosina und nach Fertigstellung.

Rechts: Die Flugwetterwarte im Radiohaus 1925

 

 

Links: Der Abfertigungsschalter in der Halle 3

 

Rechts: Die Verteilungsstelle der Betriebsstoff-Tankanlage

 

 

Links: Zollabfertigung

Rechts: Das Abfertigungsgebäude von vorn

 

 

Links: Das Abfertigungsgebäude von der Flughafenseite

 

Rechts: Der Haupteingang des Flughafens


Am 01.05.1926 nahm die weltweit erste Nachtflugstrecke mit Personenbeförderung den Betrieb auf. Die Route ging von Berlin nach Königsberg, mit Weiterflug nach Moskau.

 

 

 

 

 

 

In den Jahren 1927 - 1928 wurde der Flughafen Tempelhof umgebaut, um auch den regelmässigen Nachtflugverkehr zu ermöglichen. Der Scheinwerferturm hatte eine Stärke von 250.000.000 Kerzen und besass in klaren Nächten eine Reichweite von 150 Kilometern.


 

 

 

Bilder oben: Die Terrasse des Mitropa-Restaurants hatte Platz für 1200 Gäste und bietete einen hervorragenden Ausblick auf das Flughafengelände.

 

 

 

Bilder oben: Vom Dach konnte man das Feld sehr gut überblicken (links). Aber auch durch den Zaun am Westrand hatte man einen guten Blick auf Feld und Gebäude (rechts).

Zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem Startplatz lag die Funkstation. Die beiden 45 m hohen Maste wurden später aus Sicherheitsgründen wieder entfernt.

1934 - Planung eines neuen Abfertigungsgebäudes durch Prof. Ernst Sagebiel.

1937 - Richtfest der neuen Abfertigungsanlagen.

1939 - Teilfertigstellung des Zentralflughafens. Die Verwaltung der Lufthansa zieht in die neuen Gebäude.

Links: 30 Jahre Flughafen Tempelhof (1954)

 

 

 

 

 

Platz der Luftbrücke mit dem Haupteingang und den südlichen Hallen - Anfang der 50er Jahre.

 

 

 

 

 

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